21. September 2001
Meine Lieben,
während Ihr Euch versammelt und Euch in Gott und Gurujis
Lehre vertieft, bin ich mit meinen Gedanken und Gebeten bei
Euch. Gerade jetzt, wo sich die Welt in großem Aufruhr
befindet, solltet Ihr tief meditieren und Euch auf die ewigen
Wahrheiten konzentrieren, die der Meister uns vermittelt hat.
Fühlt, daß Gott gegenwärtig ist, und zweifelt
nicht daran, daß Eure Gebete Seinen Segen herbeiziehen
und Euch empfänglicher für Seine Liebe machen.
Unser aller Leben ist durch die tragischen Ereignisse der letzten
Wochen betroffen worden. Doch es ist wunderbar zu sehen, daß
auch inmitten der Dunkelheit das Licht Gottes, das Licht Seiner
Güte durch diejenigen hindurchleuchtet, die sich bemühen,
andere zu trösten und die Hilfsbedürftigen zu unterstützen.
In dieser aufreibenden Zeit müssen wir uns mehr denn je
bemühen, ruhig, gefestigt und eng verbunden zu bleiben
sowie Herz und Gedanken auf Gott zu richten. Wir müssen
fest verankert in Ihm sein, der unveränderlich ist und
dessen göttliche Gesetze und Liebe diese Welt aufrechterhalten.
Wir dürfen unsere Gedanken nicht von der negativen Seite
der Dualität herabziehen lassen. Guruji sagte: »Dieses
ganze Drama handelt von Liebe und Leid. Eure Liebe muß
machtvoller sein als euer Leid.« Das ist möglich,
wenn wir unser Leben mit der Einen Quelle dieser Liebe in Verbindung
bringen. Wir sollten uns täglich fragen, was wir tun können,
um unsere Gedanken und Handlungen mit Gott in Einklang zu bringen
und Seine sittlichen Gesetze zu befolgen indem wir uns
zum Beispiel anderen gegenüber richtig verhalten und durch
unsere Gebete und ständigen Bemühungen mit Ihm in
Verbindung bleiben. Je mehr jeder von uns innerlich erstarkt,
um so mehr tragen wir zum Wohlbefinden unserer Angehörigen,
unseres Gemeinwesens, unserer Nation und unserer Welt bei.
In Zeiten wie dieser stellen wir uns oft Fragen über das
Leid und den Sinn des Lebens; menschliche Vernunft allein kann
diese nicht beantworten. Doch wenn wir tiefer in uns hineinblicken,
werden wir schließlich feststellen, daß wir nicht
dieser Körper sind, sondern die ewige Seele. Schon oft
ist unsere Seele unversehrt durch das Tor der Geburt und des
Todes geschritten, und unser Schicksal wird allezeit von Göttlicher
Hand gelenkt. An der Tür meines Arbeitszimmers in Mt. Washington
stehen seit Jahren folgende Worte Gurujis: »Im Leben und
im Tod ruhe ich beschützt in Deinem Schoß, o Göttliche
Mutter.« Diese Worte sollen uns alle daran erinnern, daß
eine grenzenlose Liebe ständig über uns wacht und
uns immer in allen Lebenslagen nahe ist. Ich sende
Euch allen meine aufrichtigsten Segenswünsche!
In der Liebe Gottes
